Cover, Poster + Interview mit Bike+Tattoo Magazine (DE)

SANDY P.PENG

Wir trafen uns mit Sandy P. Peng, dem Tattoo-Topmodel aus Österreich, die vor einigen Jahren mit ihrem farbenfrohen Körper ins Blitzlicht gedrungen ist. Ihr Charme und ihre witzige Art verleiteten uns zu einem Interview der ganz besonderen Art.
B&T: Wie bist Du eigentlich mit dieser Szene zusammengekommen?
Sandy: Ich habe mich schon immer in der subkulturellen Szene rumgetrieben. Mit der Tattoo-Szene hat es dann ganz stark vor etwa 7-8 Jahren angefangen. Die meisten meiner Tattoos habe ich auch erst in den letzten 7 Jahren machen lassen. Ein Glück!! Vermutlich hätte ich sonst noch mehr Tribals und so einen Mist. Mittlerweile habe ich mindestens eine Tattoo-Sitzung im Monat und mir graut schon jetzt vor dem Tag, an dem ich keinen Platz für weitere bunte Bilder finde. Warghhhh……!!!
B&T: Wann war Dein erstes Shooting?
Sandy: Meinen allerersten Shoot hatte ich mit 20. Damals gab es noch nicht die vielen Möglichkeiten mit Onlineauftritten und Portfolios, wie auf Facebook und Co.! Dadurch hatte ich auch eher selten mal einen tollen Job. Aber wie es scheint bin ich heute – als bunter Vogel – auch einfach interessanter ;-)
B&T: Wie sehen Deine Verwandten eigentlich Deine farbenfrohe Körperkunst?
Sandy: Ach, die sehen das ganz locker. Da mich meine Familie in erster Linie als Mensch sieht, und mich nicht nach der Farbe auf meiner Haut bewertet, habe ich deswegen keine Probleme! Ich glaube, dass es meinen Leuten schon gar nicht mehr auffällt, wenn ein neues Motiv dazugekommen ist.
B&T: Welchen Beruf hast Du ursprünglich gelernt?
Sandy: Ich machte 12 Jahre lang Künstlervermittlung, hatte eine eigene Künstler- agentur und dazu kam dann noch eine Ausbildung zur Eventmanagerin. Derzeit arbeite ich im Marketingbereich.
B&T: Wie reagieren die meisten Menschen auf Dich, wenn Sie Dich freizügig sehen, wie z.B. im Schwimmbad oder am See?
Sandy: Die Reaktionen sind total unterschiedlich, im Großen und Ganzen aber gut! Da ich keine gruseligen Monster oder ähnliches Zeugs tätowiert habe, sondern eher süße und witzige Motive, sind auch die Feedbacks meistens positiv. Ich werde sehr oft auf meine Tattoos angesprochen, aber das stört mich auch nicht. Ich habe auch durchaus Verständnis dafür, wenn es den einzelnen Menschen nicht gefällt. Tattoos sind Geschmacksache – Motive sowieso.
B&T: Wer war bisher Dein bester Fotograf?
Sandy: ohh… da ich mit wirklich tollen Künstlern der Fotografie arbeiten durfte, ist es mir gar nicht möglich, mich da auf einen festzulegen. Es wäre unfair nur einen zu nennen!
B&T: Du bist ja durch Deine Shootings schon ziemlich viel rumgekommen. In welchem Land waren für Dich die Shootings am schönsten?
Sandy: Mein größtes Shootingerlebnis hatte ich in New York. Was gibt es geileres als bei Sonnenuntergang, im Bikini auf einem Hochhaus zu shooten und mit der Skyline von New York City im Hintergrund! Das Ganze noch abgerundet mit einem leckeren Budweiser ;-) Ich durfte es erleben und ich bin fast ausgeflippt. Es war grandios!
B&T: Nur noch eine Frage Sandy. Uns würde brennend Deine Lebenseinstellung interessieren. Verrätst Du uns die auch?
Sandy: Respekt und Ehrlichkeit ist mir persönlich sehr wichtig. Ich war auch nicht immer ein Lämmchen, aber es macht Spaß ein netter Mensch zu sein. :-) Ich sage meine Meinung, kann aber auch gut mit konstruktiver  Kritik umgehen.
B&T: Danke Sandy für das nette Interview. Wir freuen uns schon darauf, dass wir Dich auch demnächst auf unserem Cover veröffentlichen dürfen. Für die Zukunft wünschen wir Dir noch viele neue bunte Motive und natürlich „Shootings ohne Ende“.
Hier geht’s zur Webseite von www.bike-tattoo.de viel SPASS!

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Comments: 1
  • #1

    Ingrid (Thursday, 02 May 2013 19:48)

    Sehr schönes Interview. Schön, dass man hier darüber lesen kann.